Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitgeber, der wegen des Verdachts einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit einem Detektiv die Überwachung eines Arbeitnehmers überträgt, rechtswidrig handelt, wenn sein Verdacht sich nicht auf konkrete Tatsachen stützt. Die rechtswidrige Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts kann im Einzelfall sogar einen Schmerzensgeldanspruch begründen (vgl. BAG, Aktenzeichen: 8 AZR 1007/13).

Rechtsanwalt + Fachanwalt für Arbeitsrecht Oliver Klein