Nach einer Entscheidung des LAG München liegt kein zum Schadensersatz verpflichtendes Mobbing vor, wenn ein Vorgesetzter, der seinen Untergebenen offensichtlich wiederholt durchaus unverblümt direkt angesprochen und hierbei im Einzelfall nicht immer vollständig berechtigte Vorwürfe gemacht hat, mobbt diesen nicht, wenn dieser Untergebene allem Anschein nach in eher atypischer Weise „sensitiv“ bis ggf. überempfindlich ist (vgl. LAG München, Urteil vom 30.10.2014 - 4 Sa 159/14, BeckRS 2015, 65178).

RA+FAArbR Oliver Klein