Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt entschieden, dass die gesetzliche Kündigungsfrist von der vertraglichen Kündigungsfrist nicht verdrängt wird, wenn die vertragliche Kündigungsfrist für den Arbeitnehmer nur zeitweise günstiger ist als die gesetzliche Kündigungsfrist. Die vertragliche Kündigungsfrist gilt nur dann, wenn sich nach der vertraglichen Regelung durchgehend das spätere Ende des Arbeitsverhältnisses im Falle einer Kündigung ergibt (vgl. BAG 29.01.2015, Aktenzeichen: 2 AZR 280/2014).

RA+FAArbR Oliver Klein