Der Vorstand der Aktiengesellschaft wird vom Aufsichtsrat durch entsprechenden Aufsichtsratsbeschluss und seine Kundgabe gegenüber dem künftigen Vorstandsmitglied für eine Amtszeit von maximal fünf Jahren bestellt. Schuldrechtlich wird der Vorstand durch den Abschluss eines Anstellungsvertrages gebunden.

Die Bestellung des jeweiligen Vorstands ist zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden.

Die Abberufung des Vorstands lässt dessen körperschaftliche Organstellung erlöschen. Sowohl Vertretungsmacht als auch Geschäftsführungsrecht und -pflicht finden ihr Ende.

Zuständig für die Abberufung des Vorstands ist erneut der Aufsichtsrat durch entsprechenden Aufsichtsratsbeschluss. Der Widerruf wirkt regelmäßig ab Zugang. Einer Annahme des Widerrufs durch das Vorstandsmitglied bedarf es nicht. Zuständig für die Kündigung des Anstellungsvertrags ist ebenfalls der Aufsichtsrat, der dann die Gesellschaft vertritt.

Die Abberufung des jeweiligen Vorstands ist zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden.

Der Widerruf der Bestellung (Abberufung) erfordert stets einen wichtigen Grund. Durch dieses zwingende Erfordernis wird die Unabhängigkeit des Vorstands gegenüber dem Aufsichtsrat gesichert.

Wir beraten Sie gerne und erstellen die notwendige Dokumentation (Beschlüsse etc.) für Sie.