Ihr Unternehmen befindet sich in der Krise, wenn seine Funktionsfähigkeit und Stabilität beeinträchtigt sind und die Gefahr der Insolvenz droht.

Der Bundesgerichtshof hat den Krisenbegriff mit der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens verbunden. Danach befindet sich ein Unternehmen in einer Krise, wenn ein außenstehender, vom betroffenen Unternehmen unabhängiger Dritter dem Unternehmen keinen Kredit mehr zu marktüblichen Bedingungen gewähren würde und das Unternehmen ohne Kapitalzufuhr zu liquidieren wäre.

Die Krise stellt für ein Unternehmen immer eine Bedrohung dar. Sie führt jedoch nicht zwangsläufig zur Liquidation des Unternehmens, sondern kann durch aktives und richtiges (strategisches) Handeln überwunden werden. Aus einer Krise kann Ihr Unternehmen gestärkt und leistungsfähiger hervorgehen.

Damit Ihrem Unternehmen dies gelingen kann, brauchen Sie kompetente Berater an Ihrer Seite.

Hat die Krise allerdings bereits das Stadium der fortgeschrittenen Liquiditätskrise erreicht, spricht man von Insolvenz. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung. Liegt Insolvenz vor, ist beim zuständigen Amtsgericht ein Insolvenzantrag zu stellen. Das Amtsgericht bestellt dann einen Insolvenzverwalter, der das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen verwaltet.

Das sich daran anschließende Verfahren (Insolvenzverfahren) dient der gemeinschaftlichen Befriedigung der Gläubiger (Interessenausgleich der Gläubiger) durch Verwertung des (restlichen) Vermögens und anschließender Erlösverteilung oder Sanierung des Unternehmens durch einen Insolvenzplan.

Sie sind Gesellschafter eines sich in der Krise oder Insolvenz befindlichen Unternehmens oder Gläubiger einer insolventen Gesellschaft?

Sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne und begleiten Sie durch Krise und Insolvenz oder helfen Ihnen, Ihre Ansprüche zu sichern.